50% der Operationen an der Wirbelsäule sind unnötig.

50% der Operationen an der Wirbelsäule sind unnötig.

29. Juli 2019 | Dr. med. Christian R. Etter

Steht bei Ihnen eine Rückenoperation an? In verschiedenen Artikeln in bekannten Onlineportalen wird das Thema umfassend behandelt: Die Devise ist klar: Holen Sie sich eine neutrale Zweitmeinung. Dazu lesen Sie in diesem Blogpost mehr.

  • Der Artikel «Rücken-OP oder Zweitmeinung: Was tun bei Rückenschmerzen oder Bandscheibenvorfall?» vom Patientenmagazin zeigt einfach auf, dass sich die Hälfte der Rückenpatienten nach einer Zweitmeinung gegen die Rückenoperation entschieden haben.
  • Noch weiter in der Anzahl abzulehnender Rückenoperationen geht der Fokus-Artikel, welcher sich auf eine Studie der Techniker Krankenkasse Deutschland stützt. Eine Erhebung hat ergeben, dass sogar 85% der chirurgischen Eingriffe nicht nötig sind.
  • Gemäss «The Lancet» werden in Australien Versteifungsoperationen bei dem sogenannten unspezifischen axialen Kreuzschmerz, also bei Ausschluss von Fehlstellungen, Bruch, Tumor oder Deformität, von der Grundversicherung (Medicare) nicht mehr bezahlt. Das ein ernst zu nehmender staatlicher Eingriffe in die Rückenmedizin, welche bewusst nur sinnvolle Therapien finanziert.

Wirklich erfolgreich operieren lassen sich nur die Schmerzen, welche durch eine Einklemmung des Nervs, also des menschlichen Elektrokabels, entstehen. Diese «Elektrokabelschmerzen» lokalisieren sich im Bein oder Arm, nicht im Rücken oder Nacken.

Deshalb ist der im Vordergrund stehende Nacken- oder Kreuzschmerz nur in sehr speziellen Fällen erfolgreich operierbar! Und da in überwiegender Zahl die Nacken- und Kreuzschmerzen im Vordergrund stehen, erscheinen diese Zahlen über unangebrachte Rückenoperationen aus Sicht des Spinasana Teams durchaus nachvollziehbar. Darum empfehlen wir Ihnen, wie eingangs erwähnt, sich eine fundierte und professionelle Zweitmeinung einzuholen.

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